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2 Mrd. Fahrzeuge rollen bis 2030 über die Straßen der Welt - an die 40% sollen nach Willen der Politik dann elektrisch betrieben werden. Woher all das Lithium, Kobalt, Kupfer etc. kommen soll steht in den Sternen, oder vielleicht in Anton Hofreiters Aktenkoffer. Klar ist jedenfalls, dass viele Investitionen notwendig sein werden - die sich für kluge Anleger auch lohnen werden!


​Umsturz ohne Plan: Investoren werden benötigt - und zu den Gewinnern zählen

​Dass Modernisierung und Fortschritt grundsätzlich wünschenswert sind, davon sollten wir ausgehen. Dass Produktion und Konsum nicht unnötig auf Kosten der Umwelt gehen sollten, das ist ebenso ein hehres Prinzip dem man folgen sollte. Politik sollte in dieser Beziehung auch einen Gestaltungsspielraum haben. Dass man aber mit einer Reihe emotional gesteuerter, und ausschließlich auf guten Gefühlen basierenden Schnellschüsse, die in sich auch noch allesamt widersprüchlich sind, weitaus mehr zerstören als schützen kann - das wird in den nächsten Jahren im Laufe der sogenannten Energiewende deutlich werden. Nichtsdestoweniger siend etliche Weichen bereits gestellt - und kluge Investoren sollten sich auf jeden Fall positionieren, denn die Bergbauindustrie wird zu den Gewinnern dieses Umbruchs mit ungewissem Ausgang zählen.    

​Konzerne bangen um Rohstoffnachschub

​Um es gleich vorweg zu nehmen: Es geht hier nicht darum, als durchtriebener Finanzjongleur aus der Not der produktiven Unternehmen ein Schnippchen zu schlagen. Schließlich profitieren wir alle von dem Wohlstand, den diese Unternehmen seit Jahrzehnten für uns alle erwirtschaftet haben. Im Gegenteil: Wer jetzt sein Geld richtig anlegt, unterstützt die Konzerne die durch unbedarfte Politstümpereien in arge Bedrängnis geraten - und mit Ihnen eine riesige Belegschaft. Denn ohne signifikante Investitionen in Exploration, Abbau und Weiterverarbeitung wird v.a. der Nachschub an wichtigen Schlüsselmetallen scheitern.  Alleine an die benötigten US$ 10 Mrd. für die Lithiumindustrie in den kommenden Jahren hatte ich an anderer Stelle bereits hingewiesen.

Windräder eines Windparks vor dunklem Himmel
Produktion von Tesla Fahrzeugen

Die Zutatenliste für die Mobilität von morgen gleicht einer Aufstellung begehrter Rohstoffe: Für Lithium-Ionen-Akkus braucht man Kobalt, für Brennstoffzellen Platin, für den Bau besonders leichter Fahrzeuge Aluminium, für Elektromotoren Kupfer. Und weil die Mobilität von morgen in hohem Maße vernetzt sein wird, ist sie zwingend mit dem Ausbau der Breitband-Infrastruktur verbunden. Der wiederum erfordert Glasfasernetze, die ohne das knappe Metall Germanium nicht denkbar sind. Auch die Energiewende löst einen Run auf knappe Rohstoffe aus. Ohne Mangan, Selen, Molybdän und Niob dreht sich kein Windrad.


​Bei einigen metallischen Rohstoffen geht die deutsche 'Wirtschaftsvereinigung Metalle' (WVM) davon aus, dass sich der Bedarf bis 2035 um den Faktor zwei erhöht. Das könnte zu Problemen führen. Dabei geht es nicht nur um die Verfügbarkeit, sondern auch um den Zugang, so die WVM. Mittlerweile stuft die EU 30 Rohstoffe als kritisch ein. Eine Aktualisierung der entsprechenden Liste steht bevor. Sie dürfte eher länger werden.


Es wurden verschiedene Überlegungen angestellt, wie man den Bedarf an Batteriemetallen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte berechnen kann. Zugrunde legen kann man u.a. die Investitionspläne der großen Automobilkonzerne, sowie die geplanten Verkaufszahlen. Aufgrund der ​verschiedenen technischen Substitutionsmöglichkeiten sind metall-spezifische Berechnungen natürlich mit etwas Vorsicht zu genießen, aber die Richtung wird auf jeden Fall vorgegeben (siehe hierzu auch den Eintrag im Exploradoblog (https://explorado.markets/emobiltaet-veraendert-rohstoffwelt/)

Steigerung der Nachfrage nach wichtigen Batteriemetallen / Energiemetallen Lithium Kupfer Nickel Kobalt

Das bedeutet, nach derzeitigen Grundlagen benötigen wir bis zum Jahr 2030 die dreifache Menge an Kobalt, die im Jahr 2017 produziert worden ist, sowie die siebzehnfache Menge an Lithium! Aber auch bei Kupfer ist die Lage nicht so ohne Drama wie es auf den ersten Blick aussehen mag. Wir benötigen hier fast ein Fünftel mehr als heute. Aber das ist nur für die Nachfrage aus dem Bereich Elektromobilität. Gleichzeitig wird die Gesamtnachfrage nach Kupfer ebenfalls aller Voraussicht nach deutlich ansteigen, und auf der anderen Seite fehlen neue, große Kupferprojekte, welche diese Nachfragesteigerung stabil bedienen könnte.

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Lithium, Kobalt, Gold, Zink und Kupfer

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Derzeitiges Angebot und Nachfrageentwicklung

Preistreiber und Preisentwicklung

​Aber wie investiert man richtig?

Es steht also außer Frage, dass es sich lohnt, Geld in die richtigen Rohstoffe anzulegen. Aber wann genau, und in welche Metalle? Und welche Möglichkeiten gibt es? Es ist ja bekannt, dass ein Goldinvestor sich schöne Barren in seinen Tresor legen kann, aber funktoniert das auch mit Lithium? Worauf sollte ich sonst noch achten? Zum Beispiel auf die Frist meiner Anlage? Bei einigen Metallen dürfte es deutlich früher zu deutlichen Sprüngen kommen als bei anderen. Und welches Anlageinstrument gibt mir diese Preissprünge weiter - oder erhöht diese sogar (Stichwort Hebelwirkung)? 

Für diese Fragen, die sich nicht auf die schnelle beantworten lassen habe ich eine klar gegliederte und umfassene Einführung geschrieben: Geld anlegen in Rohstoffe - die komplette Einführung

​Ich lade Sie ein, einmal auf die betreffende Seite zu schauen - Sie werden hier wohl die meisten Antworten finden. Und das natürlich kostenlos. 

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