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PDAC

Prospectors and Developers Association of Canada. Die weltgrößte Bergbaumesse, die alljährlich im März in Toronto stattfindet. Die Messe wird auch als Sensor für die Bergbauindustrie in weiterem Sinne betrachtet: Wie ist die Gesamtstimmung? Wohin gehen die Investoren? Welche Metalle, Regionen und sonstige Angelegenheiten (z.B. soziale Verantwortung) sind wichtig oder angesagt? Vor allem steht hier das Explorationsgeschäft im Mittelpunkt, woran man in der Regel auch die Stimmung am Rohstoffmarkt gut erkennen kann. Denn viele aktive Explorationsunternehmen bedeuten Vertrauen auf kommende Jahre hinaus.  

PEA

Preliminary Economic Assessment. Ähnlich wie die Machbarkeitsstudie. Wie der Name sagt, ist die PEA aber mehr auf die wirtschaftlichen Kennziffern fokussiert: Die interne Rendite, der Kapitalwert, Rückzahldauer etc. Die technischen Aspekte werden eher knapp angerissen. Da gewisse technische Aspekte aber einen direkten Einfluss auf die wirtschaftlichen Kennziffern haben (wie zum Beispiel die Bauart der Mine und die Abbaumethode) zieht man häufig mehr oder wenige klare Annahmen heran.

Peak Gold

Theorie die besagt, dass der höchste Output von Gold bereits hinter uns liegt, und in Zukunft, trotz steigender Explorationsbudgets, weniger Gold gefördert werden kann. Die Theorie erfreut sich wachsenden Zuspruchs, da die Explorationsbudgets seit über zehn Jahren steigen, gleichzeitig aber weniger Goldlagerstätten mit sinkendem Goldgehalt gefunden werden.

Pegmatite

Pegmatit besteht aus magmatischem Gestein, und ist besonders als Heimstatt des lithiumhaltigen Spodumen wichtig für die Gewinnung von Lithium. Aufgrund seines niedrigen Schmelzpunktes und seiner relativ flüssigeren Konsistenz (Viskosität), kann Spodumen im Übergang von einem flüssigen in einen erstarrenden Körper weit in das umgebende Gestein eindringen. Deswegen spricht man auch von Pegmatitgängen oder pegmatithaltigen Gängen, was bei der Lithiumexploration ein wichtiger Hinweis für die Qualität eines Projektes sein kann (natürlich vorausgesetzt der Pegmatit enthält Spodumen)

Platingruppenelemente (PGE)

Platin ist in der Regel meist nicht nur teurer als Gold, sondern auch in seiner geographischen Verteilung weitaus seltener zu finden. Auch die Jahresproduktion von rund 200 Tonnen macht nur rund 10% der des Goldes aus. Und Platin ist ebenfalls ein Edelmetall. Das es trotzdem nicht die Bedeutung als ‚Besitzobjekt‘ und Anlageinstrument wie Gold erhält, liegt an seinem, zugegeben sehr subjektiv eingeschätztem, geringeren emotionaleren Wert. Auf der anderen Seite ist es aber ein wichtiges Gebrauchsmetall, und kommt v.a. in Laborgeräten und Katalysatoren vor. Ob, wann und wie die Abkehr vom konventionell angetriebenen Automobil hin zum Elektrofahrzeug Platin die Nachfrage abgräbt ist bislang nicht hinreichend erforscht. Neben Platin gehören auch noch Palladium, Rhodium und Iridium zu den PGE.

Prospektion

Die Suche nach unbekannten Lagerstätten. Die Prospektion ist somit der eigentlichen Exploration vorangestellt. Mittels verschiedener Techniken spüren Geologen anhand erster Indizien Lagerstätten auf. Aus Investorensicht ist ein Einstieg in dieser frühen Phase der Exploration besonders reizvoll, da der Wert und damit auch der Preis der Aktien eines Explorationsunternehmens häufig noch sehr günstig ist.

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Proven and Probable Reserves

‘Erwiesene und wahrscheinliche Reserven’: Deutet darauf hin, dass die nachgewiesene Lagerstätte auch wirtschaftlich abbaubar ist. Die entsprechenden Kennzahlen für die erwiesenen Reserven tauchen meist in der Machbarkeitsstudie auf – ein entscheidendes Dokument auf dem Weg zum Bau einer Mine. Für mehr Informationen bzgl. der Klassifizierung von Reserven und Ressourcen siehe auch folgenden Blog-Eintrag: https://explorado.markets/ressourcen-oder-reserven/