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S

Sampling

Gesteins- bzw. Bodenproben. Wichtig während der Prospektion und Exploration.

Seifenlagerstätte

Seifenlagerstätten oder kurz Seifen (engl: Placer) gehören zu den wichtigsten Lagerstättenarten für Gold, aber auch für eine Vielzahl von Edelsteinen oder Diamanten, sowie eine Anzahl von metallhaltigen Erzen (z.B. Kassiterit). Seifen werden durch den Fluss- bzw. Wassertransport von (schweren) Metallen gebildet, dann an bestimmten Punkten abgelagert werden. Das Wasser muss vorher eine verwitterte primäre (also ursprüngliche) Lagerstätte des betreffenden Metalls oder Minerals abgetragen haben. Eine gewisse Schwere der Metalle Erze oder Steine ist somit auch Voraussetzung, dass sich die entsprechenden Mineralen auch an einem relative einheitlichen Raum absetzten, da sie dichter und schwerer als die anderen mitgeführten Stoffe sind. Seifen sind nicht notwendigerweise in zur Zeit existierenden Flüssen zu finden, sondern häufig auch in ehemaligen Sedimentationsgebieten. Seifen als Ablagerungen, meist an der Flussinnenseite, von aktiven Flüssen nennt man alluviale Seifen. Einige der berühmtesten, weil ergiebigsten, Lagerstätten der Welt sind alluviale Seifen: Das südafrikanische Witwatersrand (für Gold), die Edelsteinlagerstätten in Sri Lanka, die Zinn- bzw. Zinnerzlagerstätten im Kongo. Aber auch die weltgrößten Zinnvorräte befinden sich in Seifen.

Silber

Manchmal zu Unrecht auch als ‚Gold des kleinen Mannes‘ verspottet. Die Parallele zwischen Silber und Gold besteht in jedem Falle in einem oftmals ähnlichen Kursverlauf, wobei die Unze Silber in der Regel zwischen 1/65 bis 1/75 gegenüber dem Goldpreis gehandelt wird (d.h. 65 bzw. 75 Unzen Silber für ein Unze Gold). Genauso wie es starke Befürworter der Anlage in Gold gibt, gibt es solche, die Silber als Investitionsobjekt empfehlen. Obwohl ich z.Z. keine starken Steigerungen des Silberkurses nach oben erwarte, gibt es ein paar Fakten, die durchaus für Silber sprechen: Silber wird (im Gegensatz zu Gold) tatsächlich ‚verwendet‘ oder verbraucht, so z.B. in einer Vielzahl industrieller Anwendungen. Und zweitens werden auch die neuen gefundenen Silberlagerstätten eher knapp bzw. niedriger in ihren Metallgehalten. Gehandelt wird Silber als Anlageprodukt ähnlich wie Gold als Münzen oder Barren (Feinsilber)

Sole

Lithiumhaltige Salzlaugenhaufen auf Salzsee Bolivien

Salzlagerstätten bzw. Salzlaugen oder Solen besitzen die Mehrheit der weltweiten Lithiumreserven (66 Prozent). Am häufigsten findet man diese sekundären Lagerstätten in kontinentalen Salzwüstenbecken, den sogenannten Salaren. Der Großteil der weltweiten Lithiumproduktion findet in den Salaren des Lithium-Dreiecks statt – einer Region der Anden, die Teile von Argentinien, Chile und Bolivien umfasst. Während Bolivien ein Viertel der weltweit bekannten Lithiumressourcen beherbergt (geschätzt auf 9 Millionen Tonnen), gibt es politische und logistische Barrieren, die die Entwicklung der Lithiumindustrie im Land behindern. Alle drei Länder werden aber in den nächsten Jahren ihre Lithiumproduktion erheblich ausweiten.

Spodumen

Ein typisch farbloser Spodumen (Madagaskar)

Spodumen ist ein lithiumhaltiges Erz aus der Gruppe der Silikate, das sich in Pegmatiten bildet, und stellt zur Zeit neben den ebenfalls lithiumhaltigen Laugen, die v.a. in Südamerika abgebaut werden, sowie Mica die wichtigste Quelle für Lithium dar.

Step-in Hole

Bohrloch, welches innerhalb des bislang bebohrten Terrains gesetzt wird (siehe unter Bohrung). Es dient normalerweise der Bestätigung bislang gewonnener Erkenntnisse, bzw. verdichtet die Datenlage.

Step-out Hole

Bohrloch, welches außerhalb des bislang bebohrten Terrains gesetzt wird (siehe unter Bohrung). Landet das Explorationsunternehmen hier einen Treffer, bedeutet das, dass der Erzkörper über die bislang bekannte oder vermutete Größe hinausreicht. Dies sind normalerweise sehr positive Nachrichten.